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Kreditinstitute

Kreditinstitute in Dänemark

In Dänemark gibt es Privatbanken, Sparkassen und Genossenschaftsbanken. Die Sparkassen sind mittlerweilen den Banken gleichgestellt. Die Genossenschaften (”Andelskasser”) haben oft einen ethischen Anspruch.

Das Lohnkonto - bargeldloser Zahlungsverkehr in Dänemark 
Für den bargeldlosen Zahlungsverkehr eröffnet man bei einer Bank ein Girokonto.  Man verfügt über sein Guthaben durch Barabhebungen, Überweisungen, Zahlkarten, Lastschriften und Daueraufträge. Je nach Bank können die Aufträge schriftlich, persönlich, per Telefon oder per Online-Banking und Selbstbedienungsterminal (Geldautomaten) erfolgen.
Ob eine pauschale Kontoführungsgebühr berechnet wird und wie hoch die Gebühren für die einzelnen Buchungsposten sind, hängt von den spezifischen Angeboten der Bank ab. Wenn das Konto ausschließlich über Online-Banking geführt wird, kann sich dies auf die Gebühren auswirken und man spart dabei. In der Regel sind Bankdiesntleistungen in Dänemark mit höheren Kosten verbunden als in Deutschland, kostenlose Konten sind selten.
Für den Zugang zum Girokonto bekommt man eine Bankkarte (Debitkarte), die ”Dankort”.

Nem-Konto
Seit 2005 gibt es eine besondere Regelung, die jeden in Dänemark wohnenden oder arbeitenden Bürger auffordert, dem Staat ein sogenanntes Nem-Konto zu melden. Hierbei handelt es sich in der Regel um ein Girokonto, auf das staatliche Zahlungen (z.B. Steuerrückzahlungen, Familienleistungen etc.) gezahlt werden. Hierdurch soll eine einfache und kostengünstige Abwicklung des staatlichen Zahlungsverkehrs erreicht werden. Jede Bank kann das Lohnkonto als Nem-Konto melden.

Bankkarten in Dänemark
Man unterscheidet in Dänemark zwischen Abhebe-, Bezahl-(Debit-)  und Kreditkarten.

Mit einer Abhebekarte kann man normalerweise nur Geld an den Automaten der Bank abheben, bei der man sein Konto hat und man kann damit nicht bargeldlos bezahlen. Eine Abhebekarte ist immer gratis.

Mit einer Debitkarte kann man an verschiedenen Bankautomaten Geld abheben und bargeldlos bezahlen. Das Konto wird sofort belastet. Am gängigsten ist die Dankort, die meist gratis, aber nur in Dänemark und einigen Geschäften im Flensburger Umland nutzbar ist. In Europa und teilweise weltweit gültig ist die Maestrokarte.

Kreditkarten können meist überzogen werden und man bekommt eine monatliche Rechnung, die entweder sofort oder in Raten bezahlt wird. Um in Dänemark eine Kreditkarte zu bekommen, muss man kreditwürdig sein, d.h. man muss regelmäßige Zahlungseingänge nachweisen können. Die gängigsten Kreditkarten in Dänemark sind Mastercard und VISA.

In Dänemark sind manchmal Kredit- und Debitkarte kombiniert und man hat keinen Einfluss darauf, welche benutzt wird.

Das Budgetkonto und der PBS Bezahlungsservice - Rechnungen begleichen
Neben dem Girokonto, kann man in Dänemark ein Budgetkonto eröffnen, auf das man einen monatlichen Betrag überweist, der die festen Ausgaben wie Miete u.s.w. abdeckt. Damit wandelt man quartalsweise und jährliche Rechnungen in monatliche Zahlungen um.
Man meldet die regelmäßig zu zahlenden Posten gleichzeitig beim PBS Bezahlungsservice an, über den die anfallenden Beträge direkt abgebucht werden. Diesen Service kann man auch über ein Girokonto nutzen.

Kreditinstitute in Deutschland

Kreditinstitute in Deutschland 
In Deutschland gibt es Banken, Genossenschaftsbanken und Sparkassen. Alle drei sind Kreditinstitute und bieten Bankdienstleistungen an. Der Unterschied besteht lediglich in ihrer Organisationsform. Banken sind privat und  Genossenschaftsbanken genossenschaftlich organisiert. Sparkassen gehören zu den öffentlich-rechtlichen Kreditinstituten und werden von Stadt, Landkreis oder einem kommunalen Zweckverband getragen.

Das Girokonto - bargeldloser Zahlungsverkehr in Deutschland
Für den bargeldlosen Zahlungsverkehr eröffnet man bei einer Bank oder Sparkasse ein Girokonto
Man verfügt über sein Guthaben durch Barabhebungen, Überweisungen, Lastschriften und Daueraufträge. Je nach Bank können die Aufträge schriftlich, persönlich, per Telefon oder per Online-Banking und Selbstbedienungsterminal (Geldautomaten, Kontoauszugsdrucker u.s.w.) erfolgen.

Meist berechnet die Bank eine pauschale Kontoführungsgebühr und Gebühren für die einzelnen Buchungsposten. Die Höhe dieser Gebühren ist von Bank zu Bank unterschiedlich und kann im Aushang nachgelesen werden. Wenn das Konto ausschließlich über Online-Banking geführt wird, kann sich dies auf die Gebühren auswirken und man spart dabei.
Für den Zugang zum Girokonto bekommt man eine Bankkarte.

Bankkarten in Deutschland
Man kann bei deutschen Banken Debitkarten sowie Kreditkarten erhalten. Je nach Angebot der Bank bekommt man eine Geldkarte zu einer bestimmten Jahresgebühr, einer einmaligen Ausstellungsgebühr oder kostenlos.

Debitkarten dienen den Zahlungsverkehr und das Konto wird sofort belastet. In Deutschland ist die kombinierte EC/Maestro Karte am gängigsten. In den meisten deutschen Geschäften wird die Maestrokarte akzeptiert, meist jedoch erst ab einem Mindestumsatz, oft 10,00 €. Kreditkarten können meist überzogen werden und man bekommt eine monatliche Rechnung, die entweder sofort oder in Raten bezahlt wird. Um in Deutschland eine Kreditkarte zu bekommen, muss man kreditwürdig sein, d.h. man muss regelmäßige Zahlungseingänge nachweisen können. Die gängigsten Kreditkarten in Deutschland sind Mastercard und VISA.

Das Sparkonto - Spareinlagen in Deutschland
In Deutschland ist das traditionelle Sparbuch nach wie vor eine beliebte Sparform. Der Zinssatz ist variabel und von Bank zu Bank unterschiedlich. Man bekommt die Zinsen am Ende des Kalenderjahres oder bei Schließung des Kontos ausbezahlt. Das Sparbuch gilt als Sparurkunde und man kann normalerweise nur bei Vorlage dieser Sparurkunde über das Konto verfügen. Einige Banken und Sparkassen bieten das buchlose Sparkonto an, wo das Buch durch die Karte ersetzt wird. Wichtig ist, dass das Kreditinstitut dem Einlagensicherungsfonds angehört, um einen Schutz der Kunden zu gewährleisten.

Bankwesen für Grenzpendler
Arbeitnehmer, die in einem Land wohnen und Einkünfte aus dem anderen Land haben, benötigen meist eine Bankverbindung im Arbeitsland. Neben der Lohnzahlung können so Rechnungen gezahlt, aber auch Leistungen erhalten werden (z.B. Familienleistungen, Steuerrückzahlungen etc.).
In der deutsch-dänischen Grenzregion bestehen grundsätzlich folgende Möglichkeiten:

  • Einrichtung eines Kontos bei einem Geldinstitut im Arbeitsland. Je nach Bedarf kann man mit einem Konto im Arbeitsland den notwendigen Zahlungsverkehr regeln, sich mit Bargeld in Landeswährung versorgen und Zahlungen entgegennehmen. Kosten und Service sind von Institut und Leistungsumfang abhängig. Ein Vergleich lohnt.
  • Einrichtung eines "Spezialkontos" im Wohnland.Einige Banken im Grenzland haben spezielle Kontenarten für Grenzpendler im Angebot, mit denen man einen Transfer von einem Konto im Arbeitsland auf ein Wohnlandkonto schnell und einfach abwickeln kann. Kosten und Leistungen sind von Institut und Leistungsumfang abhängig. Ein Vergleich lohnt.

Welche dieser Lösungen vorteilhaft ist, hängt von den individuellen Bedürfnissen des Arbeitnehmers, dem Serviceumfang sowie der Kundennähe des Geldinstituts ab. Die Gebührenhöhe der Anbieter kann stark variieren.

 

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